Archäologischer Park in Xanten

(erstellt am: 11.12.2007 - letzte Änderung:22.06.2009 - aufgerufen: 960 Mal)
Der Niederrhein geriet im 1. Jahrhundert vor Christus in das Blickfeld der eroberungswütigen Römer.
Im Jahre 9 nach Christus, nach der Niederlage des Varus durch die von Arminius geführten Germanen bildete der Rhein die Ostgrenze des Imperiums.
Nördlich vom Legionärslager entstand ein Hafen und eine Siedlung. Etwa um 100 nach Christus verlieh Kaiser Traian dieser Siedlung den Rang einer Stadt. Damit wurde diese zur Colonia Ulpia Traiana.



Büste von Kaiser Trajan im APX in Xanten

Rechtwinklig angelegte Straßen, die über eine Kanalisation verfügten, eine ansprechende Stadtmauer, das obligatorische Forum, wichtige Tempel, Thermen und ein damals übliches Amphitheater wurden gebaut. Das alles aus Stein, der über 100 Kilometer weit den Rhein hinab transportiert werden musste.
Im Archäologischen Park Xanten wurden zur Besichtigung einige Bauten teilweise rekonstruiert oder als Modell in damaliger Originalgröße an Ort und Stelle wieder aufgebaut und entsprechend ausgestattet. Aber auch originale gefundene Reste der ursprünglichen römischen Anlagen sind zu sehen.




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